MutMachen

Bild: Manfred Walker / pixelio

Erwachsenwerden ist nicht immer leicht. Faktoren wie Armut, Trennung der Eltern oder kulturelle Entwurzelung können diesen Prozess zusätzlich erschweren. Deshalb hat die kija Salzburg 2007 das Mentoringprojekt MutMachen ins Leben gerufen. Jedes dritte Kind wächst heute in Österreich unter erschwerenden Bedingungen auf. Aus ihrer täglichen Beratungstätigkeit weiß die kija Salzburg, dass immer mehr Kinder und Jugendliche in ihrem direkten Umfeld nicht die Unterstützung und Förderung finden, die sie bräuchten. Dabei geht es oft nicht um Problemfälle, die professionelle Hilfe oder Therapie benötigen, vielmehr fehlt es an so Grundsätzlichem wie Zeit und Aufmerksamkeit oder schlicht der Möglichkeit, die Kinder zu fördern.

MutMachen stellt Kindern und Jugendlichen bis zum 21. Lebensjahr ehrenamtliche MentorInnen zur Seite, die sie ein Stück ihres Weges begleiten. Die Bereitschaft da zu sein, eine Freundschaft aufzubauen, eigene Erfahrungen weiterzugeben und für Neues offen zu sein, steht dabei im Vordergrund. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche bei der Verwirklichung eines glücklichen Lebensentwurfes zu unterstützen.

2015 startet aufgrund erhöhten Bedarfes das Projekt "Openheart" in der kija Salzburg in dem es um die  Mentorenschaften mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und damit verbundene spezielle Herausforderungen geht.Nähere Informationen dazu auf der Homepage der kija Salzburg www.kija-sbg.at/home/projekte/uebersicht/artikel/open-heart.html , Projektkoordination Manuela Geimer


MutMachen heißt ...

Die zentralen Themen in einer Mentorenschaft sind von Kind zu Kind verschieden und häufig einer Entwicklung unterworfen. Beispielsweise kann MutMachen bedeuten ...

  • Gemeinsam Zeit verbringen
  • Unterstützung & Förderung
  • Begleitung
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Ernstnehmen von Wünschen
  • Neue Perspektiven aufzeigen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Spaß & gemeinsame Aktivitäten
  • Freundschaft
  • Dialog und Austausch

Wichtig ist, dass die Bedürfnisse der Mentees gut mit den Kapazitäten und Interessen der MutMacherInnen abgestimmt werden. Wie oft die MutMacherInnen ihre Mentees treffen, hängt von der einzelnen Mentorenschaft ab und wird individuell und je nach Bedarf vereinbart.

 

MutMachen


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